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 *************** YAMAHA P50-m Editor V1.0/97 Bedienungsanleitung **************

 VORWORT:
 
 Es ist keine Frage: Das Yamaha P50-m Pianomodul bietet fr seinen Preis einen
 exelenten Klang!!
 Dumm nur, - und damit komme ich gleich zu den negativen Eigenschaften dieses
 an sich sehr schnen Moduls - ist die Tatsache das es nicht mglich ist,
 dem Gert seine Sound-Daten zu entlocken. In diesem Punkt stellt sich der
 P50-m schlicht stur!
 Der Sounddaten-Transfer ist (wie nur selten anzutreffen) leider nur in einer
 Richtung mglich - nmlich vom Computer in Richtung Modul!
 Dieser Umstand, macht es dem Anwender ohne spezielle Software nicht mglich,
 Sound-Editierungen auf Disk zu sichern. Auch der Zugriff auf die meisten Para-
 meter des Moduls (ber 220) ist ohne Software nicht mglich, denn die Bedie-
 neroberflche des Gertes lsst nur das allerntigste zu.
 Alternativen zur Sound-Editierung gbe es mit einer selbsterstellen Mixermap,
 wie es z.B. mit Cubase mglich ist. Wieviel 'FREUDE UND BERBLICK' dies
 allerdings bei einem Parameter-Dschungel von ber 220 Parametern verschafft,
 ist schnell ersichtlich!

 Um jedoch die sehr umfangreichen Mglichkeiten die der P50-m in der Klang-
 beeinflussung bietet voll und effizient nutzen zu knnen, entschlo ich mich
 hierfr einen Editor zu programmieren, welcher nun - so hoffe ich - das krea-
 ative entwickeln eigener Klangfarben problemlos ermglichen wird!

 Bevor ich jedoch mit der Anleitung des Editors beginne, mssen noch einige
 Gerte-Spezifische Gegebenheit erwhnt werden:
 Parameter, welche ber die Bedieneroberflche des P50-m verndert werden,
 bleiben bekannterweise nach dem wechseln der Programmnummer unverndert.
 Anders verhlt es sich jedoch bei vielen (aber nicht bei allen) Parametern,
 welche via MIDI verndert werden; hier werden die die meisten der vernderten
 Werte nach dem Programmwechsel wieder gelscht b.z.w. auf Werkseinstellungen
 zurckgesetzt. Dies ist sehr schade, aber leider nicht zu ndern und eine
 weitere negative Eigenschaft des Moduls.
 Dem zufolge ist es also nicht mglich, eine komplette Bank mit 28 editierten
 Sounds im Speicher des Moduls zu halten! Eine Halb-Lsung bietet jedoch die
 vorliegende Editor-Software. Einzelne vernderte Sounds knnen hier in Bnke
 zusammengefasst und auf Disk abgelegt werden. Eine Halb-Lsung jedoch nur;
 denn es ist auerdem aus Gertespezifischen Grnden nicht mglich, komplette
 Bnke an das Modul zu senden! Vielmehr hat sich hier YAMAHA - neben dem
 schlappen 'One way'-Datentransfer, noch etwas besonderes einfallen lassen:
 Es knnen nur einzelne Programme bermittelt werden - welche wie schon gesagt-
 auch noch nach dem wechseln der Programmnummer wieder verschwunden sind!
 Toll!
 Aber wir wollen ja nicht klagen, denn schlielich kann man fr so wenig Geld
 ja nicht alles verlangen!
 Aber mal spa beiseite: Der P50-m bietet trotz dieser Handicaps eine Menge
 GUTER Pianosounds - in GUTER Audioqualitt mit umfangreichen Zugriffsmglich-
 keiten ber Software!

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 BLITTER
 Das Programm nutzt die Grafikbeschleunigung des Blitters!
 Ist dieser vorhanden, so werden zustzlich schne berblendeffekte beim
 wechseln der einzelnen Edit-Pages erzeugt. War der Blitter beim Programmstart
 ausgeschaltet, so wird dieser automatisch vom Programm aktiviert und nach Pro-
 grammende wieder deaktiviert.

 ------------------------------- HAUPTMEN PAGE -------------------------------

 Nach dem Start des Programms erscheint ein Wartebild:
 Ist das Modul bis zu diesem Zeitpunkt noch ausgeschaltet, so sollte es
 sptestens jetzt eingeschaltet werden, wenn es die Grundeinstellungen des Pro-
 grammes noch mitkriegen soll. Diese werden gesendet, sobald die Maus bewegt
 oder eine der Schreibtasten am Computer bettigt wird. Notfalls lassen sich
 diese Grundeinstellungen (MIDI-Setup) auch manuell nachladen und senden.
 Dies geschieht mit dem Button rechts unten auf der Bedieneroberflche des Pro-
 gramms. Alle Parameter oberhalb dieses Buttons knnen so gespeichert, geladen
 und nachtrglich gesendet werden. In dieser MIDI-Setup-Datei werden zustzlich
 auch die selbsterstellbaren REVERB und CHORUS -Presets abgelegt (dazu spter
 mehr). Bei jedem Neustart des Editors wird automatisch nach dieser MIDI-Setup-
 Datei (mit dem Namen 'P50_M.SET') auf dem Pfad des Editors ausschau gehalten.
 und bei deren existens geladen. Wurde die Datei nicht gefunden, werden die be-
 sagten MIDI-Parameter und die REVERB/CHORUS-Presets auf Programminterne Werte
 eingestellt.

 ****** MAUSBEDIENUNG ******

 Grundstzlich dient die rechte Maustaste zum verlassen der einzelnen
 Edit-Seiten! Man gelangt hierdurch wieder auf die Hauptmen-Seite.
 Eine einfache und schnelle Methode die Seiten zu wechseln - wie ich finde.
 Ausnahme: Dies funktioniert logischer Weise nicht, wenn sich der Mauspfeil
           ber einen SCROLL-Regler befindet, welcher blicherweise mit der
           rechten Maustaste erhht wird!

 ****** MIDI-SETUP PARAMETER ******

-MIDI MODE (Mono/Poly)
 Mono: Es werden pro Kanal die Daten einer monophonen Stimme verarbeitet. 
 Poly: Es werden pro Kanal bis zu 32 Stimmen empfangen und wiedergegeben.

-SAME NOTE NUMBER KEY ON ASSIGN (Singel/Multi)

-P50-m RECEIVE CHANNEL (1-16/All)
 Hiermit lasst sich der Empfangskanal des P50-m verndern.
 Bei Einstellung 'All' ist das Modul auf allen Kanlen empfangsbereit.

-RECEIVE MODE (All/Evn/Odd)
 Bei Kombination zweier P50-m Gerte lsst sich hiermit die maximale Poly-
 phonie auf 64 Stimmen erweitern.
 In der Einstellung 'All' spielt der P50-m alle ankommenden Noten.
 In der Einstellung 'Evn' spielt der P50-m nur die geraden   Notennummern.
 In der Einstellung 'Odd' spielt der P50-m nur die ungeraden Notennummern.

-MIDI OUT MODE (Out 1/Out 2)
 Bestimmmt welche empfangenden MIDI-Daten an die MIDI-OUT-Buchse weiterge-
 leitet werden.
 Out 1: Alle ankommenden MIDI-Daten (auf allen Kanlen) werden weitergeleitet.
 Out 2: Alle MIDI-Daten des eingestellten MIDI-Empfangskanals werden ausge-
         filtert. Nur die Daten der anderen Kanle werden weitergeleitet.

-PROGRAM CHANGE TABELE (On/Off)
 Off: Der P50-m reagiert nur auf Programmwechselbefehle von 0 bid 28.
 On:  Der P50-m arbeitet als XG-Modul (siehe Handbuch Seite 18).

-SEND OF DEVICE NUMBER (1-16)
 Die Software sendet ihre Daten auf der hier eingestellten eingestellten
 Device Nr. Das Modul mu daher MANUELL auf die gleiche Nummer eingestellt
 werden damit eine Kontrolle via Software mglich ist!

-SOFT-THRU CHANNEL (1-16)
 Definiert den Kanal, ber dem die am Computer anliegenden Daten weiterge-
 leitet werden. Der hier eingestelle Kanal mu mit dem MIDI-Empfangskanal
 des P50-m bereinstimmen damit z.B. eine Tonhhen-Kontrolle ber das Ein-
 spielkeyboard mglich ist!

-SEND PROGRAM MESSAGE (On/Off)
 Die Ausgabe von Programmwechsel-Befehlen (seitens des Editor) kann hiermit
 zugelassen bzw. unterbunden werden. Zu beachten ist, da diese Programm-
 wechsel NICHT ber den MIDI-Kanal, sondern ber die eingestellte DEVICE NR.
 gesendet werden!!
 Der Editor sendet in folgenden Fllen Programmwechsel-Befehle:
 >Nach dem verlassen der Warteseite (Progr. Nr: 01) beim Programmstart.
 >Nach Auswahl eines der 28 Programmpltze auf der Hauptmen-Seite.
 >Nach Auswahl eines der 4 Bufferpltze.
 >Nach dem Kopieren eines Bufferinhaltes auf eine der 28 Programmpltze.

 ****** PROGRAMM AUSWAHLBOX ******

 Auf der Hauptmen-Seite des Editors befindet sich in der Mitte des Bildes
 die Programm-Auswahlbox. Hier knnen gem den 28 Programmpltzen des P50-m
 eigene Programmme abgelegt und so zu einer Bank zusammengestellt werden.
  
 Nach Anwahl eines der Programmmpltze werden dessen Daten sofort an den
 aktuellen Buffer bergeben. Ebenfalls die Programmplatznummer und evntl.
 Texteintrge.

 Der vorherige Inhalt dieses Buffers wird dabei berschrieben! Die jetzt im
 Buffer befindlichen Daten knnen nun nach belieben auf eine der Edit-Pages
 verndert werden.

 Fr jedem Programmplatz kann ein Text eingegeben werden, welcher gemeinsam
 mit der Soundbank gespeichert bzw. geladen wird. Vorhandene Texeintrge
 werden durch das erscheinen zweier Sternchen am Text-Button angezeigt.

 TIP: Nach dem Editieren eines wichtigen Sounds, sollte dieser sofort auf
      eines der 28 Programmpltze kopiert oder zumindest auf eine weitere
      Bufferstelle dubliziert werden! Dies verhindert ein unbeabsichtigtes
      berschreiben (wie es einem in der Eile schon mal passieren kann).

 ****** DIE BUFFER ******

 Auffallend ist die stndige Zugriffsmglichkeit auf die vier Buffer.
 Alle Vernderungen die irgendwo vorgenommen werden (auer die MIDI-Setup- 
 Einstellungen), spielen sich lediglich innerhalb des aktuellen Buffers ab.
 Die Sounds in der Programm-Auswahlbox bleiben dabei also unverndert!
 Das gleiche gilt fr die Texteintrge!
 Erst das kopieren eines der Bufferinhalte auf eine der Programmpltze
 bewirkt eine bernhame der Daten!

 Die vier Buffer dienen desweiteren zum schnellen vergleichen mehrere Edit-
 Varianten und zum kurzfristigen zwischenspeichern der Daten.

 ****** KOPIEREN DES BUFFERINHALTES ******

 Zwei Mglichkeiten stehen zur Auswahl:
 1. Das kopieren der Buffer untereinander.
 2. Das kopieren eines Buffers in eine der 28 Programmpltze.
 
 Im ersten Fall klickt man mit der linken Maustaste auf die zu kopierende
 Buffernummer und zieht bei gehaltener Maustaste den Bufferbutton auf die
 Gewnschte neue Bufferstelle. Die Quell-Programmplatznummer (links neben 
 den Bufferbuttons), der Soundname (oberhalb der Bufferbuttons) und ein
 evntl. eingegebener Text wird dabei mitkopiert.
 Eine ausgefhrte Kopie wird durch ein ertnendes Glckchen quittiert.

 Im zweiten Fall klickt man mit der linken Maustaste auf den Buffernamen
 (oberhalb der Buffernummern) und hlt die Maustaste etwas lnger unten.
 Der Buffername setzt sich ab (jetzt die Maustaste wieder freigeben) und
 der Name - und damit auch der Bufferinhalt - kann auf die gewnschte
 Stelle in die Liste gezogen werden. Ist die Zielprogrammnummer erreicht
 (Name rastet zur Erleichterung leicht ein), so mu ein zweites mal die
 linke Maustaste bettigt werden. Die Quell-Programmplatznummer (links
 neben den Bufferbuttons ersichtlich) wird dabei nicht mitkopiert,
 denn die 28 Programmplatznummern der Programm-Auswahlbox sind festgelegt.
 Auch hier besttigt zum Schlu ein Glckchen wieder die ausgefhrte Kopie.
  
 MERKE:   Um einen Sound wirklich zu sichern, mu er letztlich aus dem
          Buffer heraus auf eines der 28 Programmpltze kopiert werden!
 
 BEACHTE: Das Modul erlaubt es nicht, die Grundwellenform eines Programm-
          platzes zu kopieren!! 
          Programmplatz Nr.01 z.B., benutzt desshalb als Basisklang immer
          die 'Bright'-Piano Wellenform und Programmplatz Nr.19 immer die
          'Roads'-Piano Wellenform usw..!

          Grundwellenformen liegen entweder in stereo oder in mono vor.
          Da diese jedoch nicht kopierbar sind, bleiben Programmpltze mit
          einer Stereo-Grundwellenform immer in stereo, und Programmpltze
          mit einer Mono-Grundwellenform immer in mono!
 TIP:     Mit Hilfe des Stereo Chorus, lassen sich auch die Mono-Programm-
          pltze sehr gut aufmbeln!
                                      
          Ob es sich bei der angewhlten Programmnummmer um einen stereo
          oder um einen mono Programmplatz handelt, kann rechts oberhalb
          des Buffernamens agblesen werden.

 TIP:     Bevor auf einer der Edit-Pages Parameter verndert werden oder
          eine der Reverb/Chorus -Presets angeklickt wird ist es ratsam, 
          eine Sicherheitskopie des aktuellen Buffers (Buffer nach Buffer)
          anzufertigen!

 ****** BUFFER NAMEN-EINGABE ******

 Durch einen linken Doppelmausklick auf den Buffernamen ffnet sich eine
 Eingabebox fr die Namenseingabe. Die Eingabe wird wie blich mit Enter/
 Return abgeschlossen.

 ****** PROGRAMMPLTZE INITIALISIEREN ******

 Unterhalb der Programmplatz-Auswahlbox befinden sich zwei Buttons mit denen
 es mglich ist einzelne, oder alle 28 Programmpltze zu initialisieren.
 Dabei werden die betreffenden Sounds auf die Default-Werte des P50-m zurck-
 gesetzt und Programmbezogene Texteintrge gelscht.

 Bemerkung: Der Parameter: 'DENSITY' in der Reverbsection wird bei der Ini-
 tialisierung meist auf den Wert 3 gesetzt, obwohl dieser laut Werksangaben
 meist niedriger liegt. Ich bin der Ansicht, da der Hall dadurch sauberer
 bzw. natrlicher klingt. 

 > DISK/INT
 
 Die Werte fr die Initialisierung knnen auch selber definiert werden:
 Nach dem einstellen der gewnschten Sounds und dem anschlieenden kopieren
 dieses Sounds in die Programmliste, mu die Liste als Datei mit dem Namen:
 'P50_M.INT' abgespeichert werden. Dies geschieht mit dem Button: 'DISK/INT'.
 Beim nchsten Programmstart sucht das Programm nach dieser Datei und ld sie
 automatisch ein. Vorrausgesetzt: die Datei befindet sich auf der gleichen
 Disk-Ebene wie das Programm selbst und die Datei trgt den Namen 'P50_M.INT.
 Die Datei kann natrlch auch jederzeit manuell nachgeladen werden.
 Mit der 'P50_M.INT'-Datei werden folgende Parameter abgespeichert:
 Alle... Reverb, Chorus, Scale-Tuning, DCA, Pitch, Filter und Equalizer
 Parameter.
 Wurde die 'P50_M.INT'-Datei nicht gefunden bzw. nicht automatisch geladen,
 so werden fr die Initialisierung Programminterne Werte benutzt (die Werks-
 Default-Werte).
 
 ****** LADEN & SPEICHERN DER 28 PROGRAMMPLTZE (incl. Texte) ******

 Erfolgt mit dem Button 'DISK', rechts oben auf der Hauptmen-Seite.

 ****** LADEN & SPEICHERN DES MIDI-SETUPS (incl. Reverb/Chorus-Presets) *******

 Erfolgt ber den Button 'DISK/MIDI-SETUP', rechts unten auf der Hauptmen-
 Seite.

 ------------------------------------------------------------------------------

 Ausgehend von der Hauptmen-Seite gelangt man ber die groen Buttons
 (links neben der Programm-Auswahlbox) zu den einzelnen Edit-Seiten.
 
 Beachte: Die Edit-Seiten besitzen keine Undo-Funktion!
          Alternativ hierzu sollten in der Regel einer der vier Bufferpltze
          verwendet werden.
                       
 -------------------------------- REVERB PAGE ---------------------------------

-REVERB PRESETS
 Am linken Bildrand befinden sich 10 Reverb-Presets.
 Die Anwahl eines dieser Buttons verndert alle Parameter entsprechend der
 Daten die sich 'hinter' diesen Presets verbergen.
 Alle 11 Presets lassen sich mit neuen Daten versehen und auf Disk ablegen.
 Hiezu dient der Button: 'DISK/MIDI-SETUP' auf der Hauptseite des Programms.
 Beim nchsten Programmstart werden diese Daten automatisch mitgeladen.
 Die Datei mu jedoch den Namen: 'P50_M.SET' tragen, damit sie gefunden werden
 kann! Die Datei kann natrlich auch manuell nachgeladen werden.

 Die Neuprogrammierung eines der Reverb-Presets ist schnell ausgefhrt:
 1. Das gewnschte Ziel-Preset anklicken.
 2. Slider und Button -Einstellungen wie gewnscht vornehmen.
 3. Den kleinen Button: 'STORE' (oberhalb der Presets) anklicken und die
    Ausfhrung der Neuprogrammierung in der nun erscheinenden Alert-Box
    besttigen - Fertig!

 ****** REVERB PARAMETER ******

-SEND
 Definiert den Hallanteil im Summensignal.

-RETURN
 Definiert den Signalpegel welcher zur Reverbbearbeitung herangezogen wird.

-REVERB TIME
 Definiert die lnge des Nachhalls.

-DENSITY
 Definiert die Halldichte.

-DIFFUSION
 Definiert die Hallstreuung.
 
-INIT DELAY
 Definiert die Voreinstellung der Hall-Verzgerung.

-REVERB DELAY
 Definiert die Hall-Verzgerung.

-HIGH DAMP
 Ohne Funktion

-FEEDBACK LEVEL
 Definiert den Reverb-Pegel der zum Reverb-Eingang zurckgefhrt wird.

-HPF FREQ.
 Definiert die Eckfrequenz des Hochpass-Filters fr das Hallsignal.

-LPF FREQ.
 Definiert die Eckfrequenz des Tiefpass-Filters fr das Hallsignal.

-REVERB PANORAMA
 Definiert die rumliche Position den Hallsignals.

-ER/REVERB BALANCE
 Definiert den Hallanteil im Summensignal.

 -------------------------------- CHORUS PAGE ---------------------------------

-CHORUS PRESETS
 Am linken Bildrand befinden sich 11 CHORUS-Presets.
 Die Anwahl eines dieser Buttons verndert alle Parameter entsprechend der
 Daten die sich 'hinter' diesen Presets verbergen.
 Alle 11 Presets lassen sich mit neuen Daten versehen und auf Disk ablegen.
 Hiezu dient der Button: 'DISK/MIDI-SETUP' auf der Hauptseite des Programms.
 Beim nchsten Programmstart werden die Daten automatisch mitgeladen.
 Die Datei mu jedoch den Namen: 'P50_M.SET' tragen, damit sie gefunden werden
 kann! Die Datei kann natrlich auch manuell nachgeladen werden.

 Die Neuprogrammierung eines der Chorus-Presets ist schnell ausgefhrt:
 1. Das gewnschte Ziel-Preset anklicken.
 2. Slider und Button -Einstellungen wie gewnscht vornehmen.
 3. Den kleinen Button: 'STORE' (oberhalb der Presets) anklicken und die
    Ausfhrung der Neuprogrammierung in der nun erscheinenden Alert-Box
    besttigen - Fertig!

 ****** CHORUS PARAMETER ******

-SEND
 Definiert den Chorusanteil im Summensignal.

-RETURN
 Definiert den Signalpegel welcher zur Chorusbearbeitung herangezogen wird.

-SEND TO REVERB
 Definiert den Choruspegel welcher zur Reverbsektion weitergeleitet wird. 

-DELAY OFFSET
 -

-FEEDBACK LEVEL
 Definiert den Chorus-Pegel der zum Chorus-Eingang zurckgefhrt wird.

-LFO FREQ.
 Definiert die Frequenz der Chorus-Modulation.

-LFO MOD. DEPTH
 Definiert die Tiefe der Chorus-Modulation.

-HPF FREQ.
 Definiert die Eckfrequenz des Hochpass-Filters fr das Chorussignal.
 
-HPF GAIN
 Definiert den Pegel mit welcher der HPF Frequenzen bearbeitet.

-LPF FREQ.
 Definiert die Eckfrequenz des Tiefpass-Filters fr das Chorussignal.

-LPF GAIN
 Definiert den Pegel mit welcher der LPF Frequenzen bearbeitet.

-CHORUS PANORAMA
 Definiert die rumliche Position den Chorussignals.

-INPUT MODE
 Definiert den mono/stereo Eingang der Chorus.

 ------------------------------- SCALE-TUNING ---------------------------------

 Das Scale-Tuning ermglicht die Feinstimmumg jeder einzelnen Taste innerhalb
 einer Oktave. Die hier eingestellte Stimmung wirkt sich auf alle Oktaven aus.
 Die Tonhhen-Vernderungen werden in Cent-Schritten ausgefhrt.
 Der Serro-Button stellt schnell alle Parameter auf mittig.

 ------------------------------ DCA & PICH-PAGE -------------------------------

 DCA und PITCH -Parameter sind hier ungewhnlicher Weise auf einer Seite
 zusammengefasst. Der Grund dafr liegt lediglich in der Gemeinsamkeit der
 grahischen Hllkurven editierung.

 Die DCA-Sektion kontrolliert den zeitlich/dynamischen Verlauf des Summen-
 signals, whrend sich die PITCH-Sektion mit den zeitlichen Frequenzver-
 nderungen befasst.

 Bei der DCA-Hllkurvendarstellung fllt auf, da die Attack-Time-Phase
 wesentlich schrger dargestellt wird sie akustisch zu sein scheint. 
 In der Praxis ergibt hier eine Einschwingzeit von 64 (bei beiden ENV's handelt
 es sich nicht um Zeitangaben sondern um MIDI-Werte), den akustischen Eindruck
 von etwa 0. Wahrscheinlich liegt dies an der extrem hohen zeitlichen Auflsung
 bei Werten unter 64, - denn in abhngigkeit von der gewhlten Werksprogramm-
 nummer zeigt sich bei genauen hinhren, da es sehr wohl mglich ist den Sound
 noch perkussiver zu machen, wenn die Attack-Time unter 64 eingestellt wird.
 Allerdings fllt dies akustisch fast nur dann auf, wenn in sehr hohen lagen
 gespielt wird (achte dabei auf den Hhenanteil im Klangbild direkt nach dem
 Anschlag bei hoher Anschlagstrke). nlich eigentmlich verhlt sich das Modul
 (die Module spiel'n verrckt...) bei der Decay-Time:
 Hier erzeugt selbst eine exakt senkrecht abfallende Kurve (MIDI-Wert 0) noch
 eine relativ lange Decay-Time (recht lange fr 0, nuller geht's aber nicht!).

 ****** DCA-PARAMETER ******

-MASTER VOLUMEN (links neben DCA-ENV)
 Definiert die Grundlautstrke des Summensignals
 (nicht ber den MIDI-Kanal sondern ber die Device-Nr. des Moduls).

-VELO LIMIT HIGH (rechts neben DCA-ENV)
 Definiert den max. zulssigen Velocity-Wert. Empfangene Velo-Werte oberhalb
 des hier eingestellten Wertes, werden vom Modul nicht wiedergegeben.

-VELO LIMIT LOW (rechts neben DCA-ENV)
 Definiert den min. zulssigen Velocity-Wert. Empfangene Velo-Werte unterhalb
 des hier eingestellten Wertes, werden vom Modul nicht wiedergegeben.

-NOTE LIMIT (Key-Window)
 Definiert den oberen und unteren Begrenzungsbereich der 'Note-on' Befehle.
 Empfangene 'Note-on'-Befehle auerhalb dieses Bereiches werden vom Modul
 nicht wiedergeben.

-VELO TOUCH CURVE
 Definiert die Empfindlichkeit der Einspieltastatur analog einer vorgegebenen
 Dynamik-Kurve.

-VELO SENSE OFFSET
 Definiert den kleinstmglichen Velo-Wert.

-VOLO SENSE DEPTH
 Definiert den grtmglichen Velo-Wert.

-ATTACK TIME / DCA-ENV
 Definiert die Einschwingzeit des Summensignals bis zum Attack-Level.

-ATTACK LEVEL / DCA-ENV
 Definiert den Level bezglich der Attack-Time.

-DECAY TIME / DCA-ENV
 Definiert die Ausschwingzeit bei gehaltener Taste bis zum Decay-Level
 (Decay-Level immer=0).
 
-RELEASE TIME / DCA-ENV
 Definiert die Ausschwingzeit nach freigabe der Taste bis zum Release Level
 (Release-Level immer=0).

-PANORAMA / DCA
 Definiert die stereophone Position des Summensignal.
 Befindet sich der Slider ganz links, wird eine Random-Funktion aktivert;
 das Summensignal wechselt seine stereophone Position gesteuert von einem
 Zufallsgenerator.

 ****** PITCH-ENV ******

-LEVEL 1
 Definiert die Frequenz auf welche die Grundtonhhe direkt nach dem Tasten-
 anschlag angehoben oder abgesenkt wird.

-TIME 1
 Definiert die Zeit welche bentigt wird um Level 2 zu erreichen
 (Level 2 immer=0, daher immer auf der gleichen Frequenz in der das Modul
 getunt ist).
 
-LEVEL 2
 Ist auf 0 festgelegt (Tuning-Wert).

-LEVEL 3
 Definiert die Frequenz auf welche die Grundtonhe nach der Tastenfreigabe
 ansteigt oder absingt.

-TIME 2
 Definiert die Zeit welche bentigt wird um Level 3 zu erreichen.

 ****** LFO-1 ******

-LFO FREQUENZ
 Definiert die Frequenz mit welcher die Tonhhe moduliert wird.

-LFO-DELAY
 Definiert die Verzgerungszeit bis zum Einsatz der Frequenzmodulation durch
 den LFO-1.

-LFO DEPTH
 Definiert die Tiefe mit welcher der LFO-1 die Frequenzmodulation ausfhrt.

 ****** TRANSPOSER ******

-NOTE TRANSPOSE
 Erlaubt eine Transponierung der Grundtonhhe des Moduls um +-2 Oktaven
 (vergl. 'Note Shift' an Bedieneroberflche, diese lsst nur +-1 Okt. zu).

 ****** PORTAMENTO ******

-PORTAMENTO TIME
 Definiert die Zeit bis zum Anstieg der Tonhhe auf zwei nacheinander
 gespielten Noten.

-PORTAMENTO ON/OFF
 Schaltet den Portamento Effekt an bzw. aus.

 -------------------------- FILTER & EQUALIZER PAGE ---------------------------

 ****** DCF (LPF) ******

-CUT OFF FREQENCY
 Definiert die Eckfrequenz ab der eine Beschneidung des Oberwellenspektrums
 stattfindet.

-RESONANZ
 Definiert den Pegel der Anhebung um die Eckfrequenz beim Filter.

 ****** EQUALIZER (DREI-BAND/GRAPHISCH +-12 dB) ******

-LOW
 Definiert den Pegel der Anhebung/Absenkung des tiefen Frequenzbereiches.

-MID
 Definiert den Pegel der Anhebung/Absenkung des mittleren Frequenzbereiches.

-HIGH
 Definiert den Pegel der Anhebung/Absenkung des hohen Frequenzbereiches.

 ----------------------------- CONTROLLER PAGE --------------------------------

 Drei Controller-Pages bieten umfangreiche Einstellmglichkeiten fr die
 Echtzeitkontrolle des P50-m. Auf jeden dieser Seiten befindet sich auerdem
 ein 'mini-MIDI-Monitor'. Hiermit lsst sich schnell ermitteln, ob das Ein-
 spielkeyboard berhaubt die gewnschten Daten fr die Einstellungen der 
 Controller-Pages liefert.

 Angezeigt werden dabei:
-Der MIDI-Kanal auf dem das Einspielkeyboars sendet.
-Die Controller-Nummer die das Einspielkeyboard abgibt.
-Besttigung mit: *, wenn Bender-Bewegungen (<- ->) registriert werden.
-Besttigung mit: *, wenn Channel-Aftertouch-Daten registriert werden.
-Besttigung mit: *, wenn Poly-Aftertouch-Daten registriert werden.
-Sowie zustzlich alle ankommenden MIDI-Daten in Realtime.

 ****** CONTROLLER PAGE 1 / W H E E L ******

 Befasst sich mit Einstellungen fr den Bender bzw. Modulationsrad.

 BENDING PARAMETER (hier mit  <- ->  symbolisiert)
 Die Parameter unter der Einklammerung mit der Bezeichnung 'BENDING' betreffen
 die links/rechts -Bewegungen des Benders. Diese wiederum sind nochmals unter-
 teilt in 'CONTROL' und 'LFO-MODULATION'.
 Unter: 'CONTROL' befinden sich Parameter die quasi manuell verndert werden
 knnen. Unter: 'LFO-MODULATION' befinden sich Parameter die vom LFO moduliert
 werden. Die LFO-Frequenz ist ber LFO-2 recht unten einstellbar.

 ------------------------------ B E N D I N G (<- ->) -------------------------
 --------------------------------- CONTROL ------------------------------------

-PITCH 
 Definiert den Grad der Tonhhenverschiebung.

-PITCH ON/OFF 
 Tonhhenverschiebung an/aus.

-CUT OFF FREQUENCY
 Definiert den Grad der Eckfrequenzverschiebung beim Filter.

-AMPLITUDE
 Definiert den Grad der Lautstrkenvernderung

 --------------------------- LFO MODULATION DEPTH -----------------------------

-PITCH
 Definiert die Tiefe der durch LFO-2 verursachten Frequenz-Modulation.

-CUT OFF FREQUENCY
 Definiert die Tiefe der durch LFO-2 verursachten Filter-Modulation.

-AMPLITUDE
 Definiert die Tiefe der druch LFO-2 verursachten Amplituden-Modulalton.

 ------------------------------------------------------------------------------ 

 MODULATIONS PARAMETER (hier mit  ^  symbolisiert)
 Die Parameter unter der Einklammerung mit der Bezeichnung 'MODULATION' 
 betreffen den Druck des Benders nach vorne. Diese wiederum sind unterteilt 
 in 'CONTROL' und 'LFO-MODULATION'.
 Unter: 'CONTROL' befinden sich Parameter die quasi manuell verndert werden
 knnen. Unter: 'LFO-MODULATION' befinden sich Parameter die vom LFO moduliert
 werden. Die LFO-Frequenz ist ber LFO-2 recht unten einstellbar.
 
 -------------------------- M O D U L A T I O N (^) ---------------------------
 --------------------------------- CONTROL ------------------------------------

-PITCH 
 Definiert den Grad der Tonhhenverschiebung.

-CONTROL CHANGE ON/OFF 
 Tonhhenverschiebung an/aus.

-CUT OFF FREQUENCY
 Definiert den Grad der Eckfrequenzverschiebung beim Filter.

-AMPLITUDE
 Definiert den Grad der Lautstrkenvernderung

 --------------------------- LFO MODULATION DEPTH -----------------------------

-PITCH
 Definiert die Tiefe der durch LFO-2 verursachten Frequenz-Modulation.

-CUT OFF FREQUENCY
 Definiert die Tiefe der durch LFO-2 verursachten Filter-Modulation.

-AMPLITUDE
 Definiert die Tiefe der druch LFO-2 verursachten Amplituden-Modulalton.

 ------------------------------------------------------------------------------

 ****** CONTROLLER PAGE 2 / A F T E R T O U C H ******

 Hier liegen exakt die gleichen Parameter vor, wie sie auf der Controller-
 Page 1 zu finden sind, desshalb erspare ich mir die Wiederholung einer Be-
 schreibung. Einziger Unterschied besteht natrlich darin, da diese Parameter
 jetzt ber Aftertouch kontrolliert werden. Diesbezglich sind lediglich zwei
 Switcher gendert (Channel-Aftertouch & Poly-Aftertouch on/off).

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 ****** CONTROLLER PAGE 3 / A S S I G N A B L E ******

 Auch auf der dritten Controllerseite befinden sich die selben Parameter wie
 zuvor auf Controller-Page 1/2.
 Der Unterschied liegt diesmal jedoch in der Mglichkeit, die Controller frei
 zu definierten. Zwei Controller sind gleichzeitig benutzbar.Diese werden ber
 die Scroll-Regler ASC-1 und ASC-2 eingestellt. Dabei sind Controller-Nummern
 zwischen 0 und 95 mglich.

-CONTROLLER-WERT SLIDER
 Die beiden horizontalen Slider am oberen Bildschirmrand erzeugen fr jeden
 der beiden definierten Controller-Nr. den entsprechenden Controller-Wert.
 Daruch ist es zum einen mglich, die Wirkung der eingestellten Contrl.Nr.
 quasi 'vor Ort'  durchzutesten - ohne diesen hardwaremig zu bedienen,
 und zum anderen ist es mglich, auf dieser Weise Controller-Werte 'einzu-
 frieren' - was in der Praxis sehr ntzlich sein kann!
 Bei den Contrl.Nr. 64-95 handelt es sich bekannterweise um Switcher-Contrl.
 In diesem Fall fungieren die beiden Slider als Schalter:
 Slider-Position <64   = OFF 
 Slider-Position >63   = ON
 Damit beim druchscrollen der Controller-Nummern kein Chaos entsteht,
 werden in diesem Fall keine  Controller-Werte   gesendet!
 Nach jedem verndern der Controller-Nummer, mu also der betreffende
 Controller-Wert -Slider erneut aktiviert werden!
 Es werden ebefalls keine Conroller-Werte gesendet, wenn sich der betreffende
 Slider ganz links am Anschlag auf 'OFF' befindet.

 Die Controller-Namen der eingestellten Controller-Nr. werden oberhalb der
 beiden Slider angezeigt - sofern sie bekannt sind.

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 -------------------------------- SWITCHER ------------------------------------

 ber die 16 Switcher lassen sich diverse Funktionen an oder abschalten.

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